• gutartige Erkrankungen
  • bösartige Erkrankungen

Männer sollten mit zunehmendem Alter auf ihre Gesundheit und den Zustand ihrer Prostata achten.

Grundsätzlich werden die Erkrankungen der Prostata in zwei große Gruppen unterteilt: in gutartige und bösartige. Während man unter der bösartigen Prostataerkrankung den Krebs, das sogenannte Prostatakarzinom versteht, lassen sich die gutartigen Erkrankungen noch weiter unterteilen, vornehmlich in den Symptomenkreis des BPS (Benignes Prostata Syndrom) -früher vereinfacht als gutartige Prostatavergrößerung oder BPH bezeichnet- und die entzündlichen Erkrankungen der Prostata (Prostatitis).

Während das Prostatakarzinom keinerlei Beschwerden machen muss, sollten Sie aber außerhalb der Vorsorgeuntersuchung bei folgenden Symptomen Ihren Urologen aufsuchen:

  • Harnstrahlabschwächung (ggf. mit Unterbrechung desselbigen)
  • Verzögerung zu Beginn des Urinierens
  • Harnverhaltung oder tröpfchenförmiger Urinabgang
  • häufiges, vor allem nächtliches Wasserlassen
  • Blut im Urin
  • Blut im Sperma
  • Schmerzen im Dammbereich (mit und ohne Fieber)
  • Veränderungen der Erektion
  • Knochenschmerzen vor allem im Bereich der Hüfte, Becken, Lendenwirbelsäule

Nicht hinter jedem dieser Symptome muss sich eine ernsthafte bzw. bösartige Erkrankung verbergen. Dennoch gilt es eine etwaige bösartige Erkrankung auszuschließen. Zahlreiche internationale Studien zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen der Ernährung und der Prostatagesundheit besteht.